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Diary...14.Juli 2007 - Wallington Garden Party

Nach monatelanger Vorbereitung war es am 14.Juli letztes Jahr endlich so weit: die Wallington Garten Party fand statt. Zusammen mit meiner holländischen Mitbewohnerin hatte ich einen Tag der offenen Tür für alte und behinderte Menschen aus Pflegeheimen organisiert.
Seit Oktober des Vorjahres hatte ich in Gibside gearbeitet, einem Gelände des National Trusts mit unendlichen Park- und Gartenlandschaften und alten Gebäuden. Wallington  gehört auch zum National Trust, liegt aber noch weiter außerhalb.
Die Organisation des Tages klang nach einer willkommenen Abwechslung und so sagten Wietske und ich schnell zu. Bis zu 1000 Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, den Park und das Herrenhaus umsonst besichtigen zu können. Dazu sollte ein Unterhaltungsprogramm und Verpflegung organisiert werden – und das ganz ohne Geld.
Zu Beginn bestand die Hauptaufgabe also aus der Suche nach Sponsoren und freiwilligen Helfern, die bestenfalls auch noch musikalisch waren.
Da ich noch keine 21 war und somit den Jeep aus Gibside nicht fahren durfte und Wietske keinen Führerschein hatte, standen wir vor einem Transportproblem. Letztendlich haben wir fast drei Monate lang jeweils zwei Nächte in einem Cottage in Wallington verbracht. Eine Erfahrung für sich. Dort gab es keinen Supermarkt in Nähe, kein Internet und der Fernseher empfing nur ein Programm und das auch nur mit viel Schnee und ständigen Unterbrechungen.
Wir telefonierten alle großen Firmen ab, letztendlich organisierten wir Tee von Twinnigs, kalte Getränke und als Bingo-Preis eine Übernachtung in einem Golfhotel. Keine schlechte Ausbeute, wenn man bedenkt, dass wir mit unseren ausländischen Akzenten größtenteils nicht ernst genommen wurden.
Wir verschickten Einladungen, planten das Parken der Busse, verhandelten mit Dudelsackspielern und druckten Bingo-Karten. Als der große Tag dann endlich kam, war ich ziemlich aufgeregt. Ich befürchtete das Schlimmste, aber selbst das Wetter spielte mit. Ein großer Energie-Konzern hatte Mitarbeiter als freiwillige Helfer freigestellt und Mitarbeiter aus der National Trust Hauptzentrale übernahmen das Bingo-Spiel.  Für uns selbst blieb nicht viel zu tun, aber das ist eben gute Organisation ;-)

Aus dem Funkgerät knisterten ab und zu Fragen und kleinere Probleme, den größten Teil des Tages konnte ich aber einfach zusehen, wie die alten Menschen begeistert Bingo spielten, genüßlich unter Sonnenschirmen Tee tranken und zu den Klängen von Dudelsäcken mitwippten. Da waren auch die kalten Nächte im Cottage schnell wieder vergessen.

14.7.08 19:57
 


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