Startseite
    By the way...
    Diary...
    In praise of...
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Freunde
   
    heymate

    matzehe86
   
    annireisen

   
    staypretty

   
    stressiii

   
    janina-toe

    miss.lilly
    - mehr Freunde

Links
  Mein Podcast
  Die Welt sehen
  Nachrichten
  Vorgänger Blog
  Informatik Bielefeld


http://myblog.de/jeweled

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Hier ist ein Blog über Kaffee
über Fahrten an die See
und über all das, was ich mag

Es ist ein Blog über Musik
und das, was mir am Herzen liegt
über Stage Diven und Sound

Und egal, was heut' passiert
ich bin prädestiniert
ein Rock'n'Roll Leben soll es sein
und ich lad' dich herzlich ein

Ein Blog über grünes Gras
über Goldfische im Glas
übers nicht Erwachsenwerden

Ein Blog über Dosenbier
und über Texte auf Papier
wir wollen alles, nur nicht sterben

Und egal, was heut' passiert
wir sind prädestiniert
ein Rock'n'Roll Leben soll es sein
und ich lad' dich herzlich ein

*nach "Rock'n Roll Leben" von Tommy Finke

12.7.08 18:07


In praise of...tea

The British tendency to turn to tea to get through times of trauma seems so deep-rooted that it is hard to believe that it was not always there.
But by the standards of the far east, a habit that was only acquired in the 17th century is a novel fad. An 800-year-old Japanese book promoted the beverage as the "ultimate mental and medical remedy", while in Korea it was thought to help Buddhist meditation.
But it is only now that science has confirmed what experience has long suggested: tea calms us down. Researchers at University College London gave one group of volunteers a plain fruit infusion, while another enjoyed a fruity brew which also contained tea. Although the drinks tasted the same, those imbibing the real thing recovered more quickly from testing situations: their levels of stress hormone cortisol dropped off nearly twice as fast.
Still, the tranquil brew’s history has been far from mellow, as shown by Britain’s resort to aggressive opium marketing to finance its appetite for Chinese cha. It has also had its share of critics, including patriotic Americans who, after the Boston Tea Party, snubbed the drink of the hated Brits.
More recently sales have suffered as tea has struggled to hold its own against bewildering range of caffeine-free rivals and an ever-expanding coffee-bar culture.
But with its soothing properties apparently established beyond doubt, there has never been a better time to see refuge from a stressful world in a simple warming cuppa.

*from The Guardian, April 2007
13.7.08 19:18


Diary...14.Juli 2007 - Wallington Garden Party

Nach monatelanger Vorbereitung war es am 14.Juli letztes Jahr endlich so weit: die Wallington Garten Party fand statt. Zusammen mit meiner holländischen Mitbewohnerin hatte ich einen Tag der offenen Tür für alte und behinderte Menschen aus Pflegeheimen organisiert.
Seit Oktober des Vorjahres hatte ich in Gibside gearbeitet, einem Gelände des National Trusts mit unendlichen Park- und Gartenlandschaften und alten Gebäuden. Wallington  gehört auch zum National Trust, liegt aber noch weiter außerhalb.
Die Organisation des Tages klang nach einer willkommenen Abwechslung und so sagten Wietske und ich schnell zu. Bis zu 1000 Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, den Park und das Herrenhaus umsonst besichtigen zu können. Dazu sollte ein Unterhaltungsprogramm und Verpflegung organisiert werden – und das ganz ohne Geld.
Zu Beginn bestand die Hauptaufgabe also aus der Suche nach Sponsoren und freiwilligen Helfern, die bestenfalls auch noch musikalisch waren.
Da ich noch keine 21 war und somit den Jeep aus Gibside nicht fahren durfte und Wietske keinen Führerschein hatte, standen wir vor einem Transportproblem. Letztendlich haben wir fast drei Monate lang jeweils zwei Nächte in einem Cottage in Wallington verbracht. Eine Erfahrung für sich. Dort gab es keinen Supermarkt in Nähe, kein Internet und der Fernseher empfing nur ein Programm und das auch nur mit viel Schnee und ständigen Unterbrechungen.
Wir telefonierten alle großen Firmen ab, letztendlich organisierten wir Tee von Twinnigs, kalte Getränke und als Bingo-Preis eine Übernachtung in einem Golfhotel. Keine schlechte Ausbeute, wenn man bedenkt, dass wir mit unseren ausländischen Akzenten größtenteils nicht ernst genommen wurden.
Wir verschickten Einladungen, planten das Parken der Busse, verhandelten mit Dudelsackspielern und druckten Bingo-Karten. Als der große Tag dann endlich kam, war ich ziemlich aufgeregt. Ich befürchtete das Schlimmste, aber selbst das Wetter spielte mit. Ein großer Energie-Konzern hatte Mitarbeiter als freiwillige Helfer freigestellt und Mitarbeiter aus der National Trust Hauptzentrale übernahmen das Bingo-Spiel.  Für uns selbst blieb nicht viel zu tun, aber das ist eben gute Organisation ;-)

Aus dem Funkgerät knisterten ab und zu Fragen und kleinere Probleme, den größten Teil des Tages konnte ich aber einfach zusehen, wie die alten Menschen begeistert Bingo spielten, genüßlich unter Sonnenschirmen Tee tranken und zu den Klängen von Dudelsäcken mitwippten. Da waren auch die kalten Nächte im Cottage schnell wieder vergessen.

14.7.08 19:57


In praise of...Gardening

Unkraut jäten, Blumen pflanzen, Mulch verteilen – das war nie meine Welt. Wenn meine Eltern sich Samstagsmorgens mit Handschuhen und Gartenwerkzeugen ausstatteten, konnte ich immer nur müde den Kopf schütteln. Mir war es ziemlich egal, ob unser Rasen mal wieder etwas zu lang oder die Blumen noch die welken Blüten hatten.

Doch ich wurde eines besseren belehrt. Der englische Rasen ist ja ein fester Begriff und die Inkarnation dieser britischen Tugend ist beim National Trust zu finden. An meiner Arbeitsstelle gab es einen Rasenmäh-Plan und die Blumenzwiebeln mussten in klar festgelegter Tiefe und Abständen eingebuddelt werden.  Die Blumenbeete im Garten wurden vorher aufwendig designt und mit einer Buchsbaumhecke umpflanzt.  Ich habe einmal den ganzen Tag lang nur Buchsbäume gepflanzt – gefühlte 500 Stück, nur um dann abends gesagt zu bekommen, dass sie zu dicht aneinander stehen. Alle Haken, Schaufeln und Eimer mussten nach der Arbeit gründlich abgewaschen werden, damit Keime von einer Stelle nicht nur nächsten gelangen können. Oder so. Mein englisches Fachvokabular ließ gerade am Anfang zu wünschen übrig und so nickte ich meistens eifrig, ohne den Sinn dahinter verstanden zu haben. Mit dem Aufsitzmäher musste der Gärtner Kreise fahren, keinesfalls einfach Linien abmähen.??? Wenn er nachmittags mal wieder nicht fertig geworden war fühlte ich mich an Landungen von Außerirdischen erinnert, auf meinem Heimweg sah ich kreisförmige Muster auf den Wiesen.
Jim reinigte mit uns einen Teich. Als Gag wurde ich in Anglerhosen gesteckt und durfte dann bis zur Hüfte in eiskalter Brühe stehend mit einer Mistgabel Gras ausrupfen. ??? Meine Mitbewohnerin ist übrigens ausgerutscht und reingefallen.
Nach einiger Zeit hatte ich mich dran gewöhnt und fühlte mich so richtig an zu Hause erinnert, wenn an meinen freien Tagen unter meinem Schlafzimmerfenster um halb neun Rasen gemäht wurde.
Und etwas stolz war ich auf, auf dem halbstündigen Weg zum Ausgang standen recht uns links überall Osterglocken, Schneeglöckchen und Tulpen. Optimal platziert und nicht zu dicht aneinander.

Flower Power at its greatest, so to speak.

19.7.08 16:05


Diary....21st July 2007

Abba’s alive! And they’re still touring! ;-) At least they were last year, on the 21st of July at a small National Trust property near Newcastle.
4000 people on Friday Night drinking, dancing and having a lot of fun. Most of them were dressed up as members of Abba, jolly good ;-)
Together with the other long-term volunteers and my mentor I was in the car parking team, responsible for minibuses and dropping off. I was based at the gate to the property, having to ask every single car “Are you staying or dropping off?” With 4000 people to come there were loads of cars. At the end I found myself not even listening to the answer, because there was just one car after the other. The funniest part was when people had VIP tickets or were allowed to drive to the disabled car park. First I had to tell them to put on their “hazard lights”. I didn’t know the word before and most people didn’t know where to put them on in their car, unbelievable. My French roommate hated that part, she couldn’t pronounce the word “hazard” without this very strong French accent she normally didn’t have anymore. Then I had to talk into one of my two walki-talkies, with everyone of the event team and staff listening. How embarrassing.
The good thing about the parking job was that after the concert started, we could go and have a look ourselves. That’s living Europe: British, Dutch, Germans, French and Portuguese people sitting on the ground, eating Fish’n Chips and singing along to Abba.   
We missed the fireworks though, British people tend to leave early enough to miss the rush. Like Germans.


21.7.08 12:00


In praise of...Sommer

Ein neuer Eintrag muss her – mein Blick schweift aus dem Fenster: Am Walnussbaum bewegen sich die Blätter schwerfällig im Wind während die Birke ausschweifend von links nach rechts wiegt, der Himmel ist strahlend blau, keine Wolke zu sehen, die Nachbarn haben den gelben Sonnenschirm aufgespannt, mein Vater kommt vor acht Uhr aus dem Büro, meine Mutter poliert die Scheiben ihres Dienstwagens und selbst mein Bruder wagt sich aus seinem Dauerversteck und sitzt auf der Terrasse.

Ja, es ist Sommer!

Ich sitze an meinem Laptop und schreibe diesen Blog-Eintrag, um eine Ausrede zu haben, nicht weiter nach einem Praktikumsplatz suchen zu müssen oder noch viel schlimmer mit dem Lernen für die sechs Klausuren anzufangen.

Ja, es ist Sommer!

„Ich sitze in Stockholm in der Sonne“, „Viele sonnige Grüße aus Worms“ und „Ich bin nächste Woche in Hamburg – beim dem Wetter“. Alle Welt hat anscheinend frei, nur ich nicht.

Ja, es ist Sommer!

Zitat: „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, das zu tun, wofür es im Winter zu kalt war“. Darauf jetzt erstmal ein Eis im Garten und den Laptop ganz schnell aus.

Ja, es ist Sommer!

24.7.08 19:27





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung